Vorbehandeltes Wasser wird mittels einer Pumpe
gegen eine halbdurchlässige Membrane gedrückt.
Während reines Wasser durch die Membrane passieren kann
werden ionische, organische, kolloidale und bakteriologische
Wasserinhaltstoffe ausgespült. Umkehrosmose Anlagen erzeugen
daher zwei Ausgangswasserströme. Einerseits das Reinwasser
(Permeat) und andererseits das Abwasser (Konzentrat).
Normalerweise können 50-75 % des Speisewassers
als Reinwasser gewonnen werden.
Die Abscheiderate beträgt 95 bis 98%.
Das bedeutet, dass 95 bis 98% der im Wasser gelösten oder
ungelösten Stoffe in den Abfluss gespült werden und 5 bis 2% im Reinwasser
verbleiben. Die damit erzielte Reinheit des aufbereiteten Wassers entspricht
daher den gängigsten Anforderungen im Reinwasserbereich und kann für
unzählige Anwendungsgebiete eingesetzt werden. Für stärkere
Anforderungen z.B. im Halbleiterbereich wird der Umkehrosmose Anlage ein Mischbettionentauscher
nachgeschalten. Mit dieser Konzeption können Wasserwerte bis < 0,0001µS
erreicht werden.
AquaNorm Umkehrosmose Anlagen verfügen über
eine Leistung bis 50.000 Liter/h (je nach Bauart)
und können für jeden Anwendungsfall speziell konzipiert
werden.
Eingesetzt werden AquaNorm Umkehrosmose
Anlagen in folgenden Bereichen:
Krankenhäuser
und Dialysestationen
Prozesswasser
für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie
Prozesswasser
für die Pharma- und Chemische Industrie
Prozesswasser
für die Farben- und Metallindustrie
Kesselspeisewasser
und Kühlwasseraufbereitung
Spülwasser
für die Elektronik- und Glasindustrie
Private
und öffentliche Labors
Speisewasser
für Luftwäscher
Rauchgasreinigung
und Autowaschstraßen